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苏州园林德语介绍

作者:admin    文章来源:盐田区外国语学校    更新时间:2017-11-04

苏州园林   Gartenbaukunst in Suzhou


Die alte Kulturstadt Suzhou befindet sich im Süden des Yangtse-Deltas, am Taihu-See, in der Provinz Jiangsu.

In alter Zeit wurde Suzhou als Pingjiang und Gusu bezeichnet. Im Jahre 415 v. Chr. machte He Lü, Koenig des Staates Wu waehrend der Frühlings- und Herbstperiode (770-476 v. Chr.), Suzhou zur Hauptstadt. Suzhou hat eine Geschichte von mehr als 2500 Jahren.

Suzhou wird von alters her die "Heimat von Fisch und Reis" genannt. Handel und Kultur waren hier früh entwickelt. Architektur, Kunsthandwerk, schoene Künste und Malerei haben in Suzhou stets eine bedeutende Rolle gespielt. Besonders nennenswert ist die Gartenbaukunst in Suzhou. In China sagt man: "Die Gaerten in Südchina sind die schoensten in ganz China und die in Suzhou die schoensten in Südchina".

Die Gartenbaukunst in Suzhou haengt eng mit der Kultur des Staates Wu waehrend der Frühlings- und Herbstperiode zusammen. Den Aufzeichnungen zufolge stammten die aeltesten privaten Gaerten in Suzhou aus der Oestlichen Jin-Dynastie (317-420). Die Geschichte der Gartenbaukunst von Suzhou erlebte zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert ihre Blüte. Zur Zeit der Dynastien Ming (1368-1644) und Qing (1644-1911) war Suzhou zum wirtschaftlich entwickeltsten Gebiet des Landes geworden. Die Zahl der privaten Gaerten betrug mehr als 200.

Heute sind in Suzhou noch mehr als zehn Gaerten gut erhalten. Dazu gehoeren der Zhuozheng-Garten (Garten des Demütigen Politikers), der Liuyang-Garten (Garten des Verweilens), der Wangshi-Garten (Garten des Herrn der Netze), die Huanxiu-Villa, der Quyuan-Garten (Zickzack-Garten), der Canglanting-Garten (Garten der Dunkelgrünen Wellen) und der Loewenwald (Shizilin). 苏州园林介绍

Der Zhuozheng-Garten wurde waehrend der Ming-Zeit auf dem Gelaende eines privaten Gartens aus der Oestlichen Jin-Zeit (317-420) angelegt. Er ist der groesste unter Suzhous Gaerten und zugleich ein Meisterstück der Gartenbaukunst südlich des Yangtse. Die gesamte Anlage laesst sich in drei Teile untergliedern. Im Garten sind überall Terassen, Teiche, Hügel, Brücken und Wandelgaenge zu sehen. Der Liuyuan-Garten wurde in der Ming-Zeit erbaut und hiess ursprünglich Villa Hanbi. Waehrend der Qing-Zeit wurde er neu angelegt und erhielt seinen jetzigen Namen. Die Anlage ist geschickt unterteilt, so dass vier Szenerien -- Mittel-, Ost-, West- und Nordteil entstanden. Im Mittelteil dominieren Wasser und Hügel, waehrend im oestlichen Teil schoen gestaltete Wandelgaenge mit Hoefen verbunden sind. Im westlichen Teil sind natürliche und im noerdlichen Teil idyllische Landschaftsszenerien angelegt. Die Gipfel Guanyun (von Wolken gekroenter Gipfel), Ruiyun und Youyun konzentrieren sich im oestlichen Teil. Der Wangshi-Garten wurde in der Qing-Zeit auf dem alten Gelaende der Hunderttausend-Baende-Halle (Wanjuan Tang) aus der Südlichen Song-Zeit (1127-1279) neu angelegt. Er gliedert sich in einen oestlichen, einen mittleren und einen westlichen Teil. Auf dem Gelaende der Huanxiu-Villa dominieren künstlich angelegte Berge. 苏州园林德语介绍2

Die Gaerten Suzhous weisen einen natürlichen Stil auf, dies nennt man auch "Stadtbergwald". Die Architekten dieser Gaerten konnten sich nicht von den materiellen Voraussetzungen der kulturellen Stimmung der einfachen Staedte und Doerfer loesen. So kam es, dass sie neben den Behausungen stets Gaerten anlegten, die von ihrer Struktur her die Elemente Gebirgswasser, Blumen und Baeume sowie Gebaeude enthielten. All diesen architektonischen Kunstwerken war aber ein und dasselbe Prinzip zugrundegelegt, maemlich das Streben nach einer Einheit und Harmonie zwischen Natur und Mensch, der Wunsch nach Verschoenerung und Vervollkommung. Auch Poesie und Malerei fanden sich in der Gartenbaukunst widergespiegelt wie auch philosophische Stroemungen, kulturelles Bewusstsein und aesthetisches Empfinden. Man kann demnach sagen, dass die Gartenbaukunst in Suzhou ein Kleinod einer allumfassenden Geschichte darstellt, die Kultur und Kunsthandwerk beinhaltet. Mit Hilfe verschiedener Techniken wird Leere in einem Garten vorgespiegelt. Kleines erscheint gross, ein interessanter künstlerischer Effekt. Dabei erwecken die künstlich angelegten Hügelgruppen oft den Eindruck, als seien sie natürlich. 1997 wurden die Gaerten in Suzhou in die "Liste der Kulturdenkmaeler der Erde" (UNESCO-Liste) der Vereinten Nationen aufgenommen.
 

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